Google Workspace Preise oder Microsoft 365? Rechnen Sie es aus.
Teamgröße und Wünsche eingeben – Sie sehen sofort, welches Paket passt und was es pro Monat und Jahr kostet. Ohne Anmeldung.
Mehr als nur der Preis: die Unterschiede im Überblick
Was kosten Google Workspace und Microsoft 365 wirklich?
Beide Anbieter rechnen pro Person und Monat ab. Wer zehn Mitarbeitende hat, zahlt also zehn Lizenzen. Die Grundpreise liegen nah beieinander: Das kleinste Paket kostet bei beiden zwischen 6 und 7 Euro netto, das mittlere zwischen 12 und 14 Euro, das größte um die 20 Euro. Die Unterschiede stecken im Detail: im Speicher, in der Größe von Videokonferenzen, bei der KI und bei der Frage, ob Sie Office-Programme auf dem PC brauchen.
Google Workspace Kosten: die drei Business-Pakete
Business Starter ist für sehr kleine Teams gedacht, die vor allem E-Mail und Kalender nutzen. 30 GB Speicher pro Person sind schnell voll, wenn Dateien im Team geteilt werden. Business Standard ist für die meisten kleinen Firmen das passende Paket: 2 TB pro Person, Aufzeichnung von Besprechungen und der KI-Assistent Gemini in Gmail, Docs und Meet. Business Plus lohnt sich, wenn Sie E-Mails archivieren müssen (Google nennt das „Vault“) oder Geräte stärker absichern wollen.
Wichtig: Google hat keine Office-Programme für den PC. Alles läuft im Browser oder in Apps. Word- und Excel-Dateien lassen sich dort öffnen und bearbeiten. Bei sehr komplexen Excel-Tabellen mit Makros stößt das aber an Grenzen.
Microsoft 365 Business Preise: Basic, Standard, Premium
Business Basic enthält E-Mail, Teams und 1 TB Cloud-Speicher, aber Word, Excel und Outlook nur im Browser. Business Standard bringt die bekannten Office-Programme für bis zu fünf Geräte pro Person mit. Business Premium legt Sicherheit obendrauf: zentrale Geräteverwaltung, Schutz vor Schadsoftware und E-Mail-Archivierung. Seit Juli 2026 sind Basic und Standard teurer geworden; Premium blieb gleich. Bestandskunden zahlen den neuen Preis meist erst ab der nächsten Verlängerung.
Ist KI schon im Preis enthalten?
Bei Google ja: Gemini ist seit 2025 in den Business-Paketen enthalten. Im Starter-Paket allerdings nur eingeschränkt, ab Standard auch in Docs, Meet und den übrigen Programmen. Bei Microsoft ist der „Copilot Chat“ in allen Business-Paketen dabei – das ist ein KI-Chat im Browser. Wer die KI direkt in Outlook, Word oder Teams nutzen will, braucht zusätzlich die Lizenz „Microsoft 365 Copilot Business“. Sie kostet regulär 18,20 Euro pro Person und Monat bei jährlicher Bindung. Bis Ende 2026 bietet Microsoft sie für 15,60 Euro an. Der Rechner nutzt den regulären Preis.
Jährlich oder monatlich: Was ist günstiger?
Jährliche Bindung spart bei Google rund 16 Prozent, bei Microsoft rund 17 Prozent gegenüber der monatlich kündbaren Variante. Der Haken: Bei jährlicher Bindung können Sie während der Laufzeit Lizenzen hinzunehmen, aber in der Regel nicht reduzieren. Wenn Ihr Team stark schwankt, etwa durch Saisonkräfte, kann eine Mischung sinnvoll sein.
Welche Kosten zeigt der Rechner nicht?
- Einrichtung und Umzug Ihrer bisherigen E-Mails und Dateien (dafür gibt es den Umzugs-Planer).
- Zeitlich begrenzte Rabatte der Hersteller, z. B. für Neukunden in den ersten Monaten.
- Zusatzspeicher, Telefonie in Teams oder Google Voice und Enterprise-Pakete ab 300 Personen.
- Die Mehrwertsteuer: Alle Preise sind netto.
Welches Paket passt zu meinem Team?
Eine Faustregel: Wer überwiegend im Browser arbeitet und gerne gemeinsam an Dokumenten schreibt, ist mit Google Business Standard gut bedient. Wer an Outlook und Excel auf dem PC hängt, landet bei Microsoft Business Standard. Und wer Geräte sicher verwalten oder Mails archivieren muss, sollte Business Plus bzw. Business Premium wählen. Der Preis ist dabei selten das entscheidende Argument – wichtiger ist, womit Ihr Team täglich gut arbeiten kann. Unsicher? Der Test „Google oder Microsoft?“ hilft in acht Fragen.